Am Montag, 11.7.2011, fuhren wir, die Klasse 4 d (26 Schüler), mit unserer Klassenlehrerin Barbara Bayer, Caroline und Immanuel Bayer sowie Frau Mößmer-Filger als Begleitpersonen frohen Mutes mit dem Bus Richtung Bernbeuren. Dort liegt, etwas nördlich auf einer Anhöhe Kienberg und das Landjugendhaus mit großem Fußballplatz.

Nach dem Mittagessen packten wir unsere Koffer aus, bezogen die Betten und starteten zu unserer ersten Wanderung. Diese führte uns an den Haslacher See und über Reisgang zurück nach Kienberg. Die rund zwei Stunden dauernde Wanderung unterbrachen wir bei heißen Temperaturen mehrmals, u.a. an einem Bach, um unsere Füße zu kühlen. Nach dem letzten Aufstieg zum Landjugendhaus freuten sich alle auf das Abendessen.

Am zweiten Tag fuhren wir am Nachmittag mit dem Bus nach Schongau zu einer sehr interessanten Stadtführung mit einer als Stauferdame gekleideten Stadtführerin. Am beeindruckendsten war für alle die sehr gut und fast vollständig erhaltene Stadtmauer, auf deren Wehrgang wir teilweise um die Stadt gehen durften. Genauso spannend hörten sich die Gechichten rund um das Ballenhaus, den Warenumschlagsplatz im früheren Schongau, an. Zum Schluss durften wir vom Polizeidienerturm, einem der 5 noch erhaltenen Stadttore Schongaus, einen wunderbaren Blick auf die Altstadt werfen. Da es an diesem schönen Tag ziemlich anstrengend gewesen war, waren wir froh, am Abend wieder in Kienberg auf dem Fußballplatz spielen und toben zu können.

Am Mittwoch war eine Wanderung nach Tannenberg geplant, die wir aber wegen Sperrung des Weges abbrechen mussten. Auf dem Rückweg erwischte uns ein heftiger Regen, so dass wir fast alle komplett durchnässt im Jugendhaus ankamen und uns erst einmal "trockenlegten".

Der Donnerstag begann wieder mit viel Regen. Daher mussten wir unsere geplante Wanderung vom Auerberg über den Jägersteig und die Feuersteinschlucht nach Bernbeuren leider absagen. Auch der Grillabend fiel bedauerlicherweise ins "Wasser". So webten wir Freundschaftsbänder mit Frau Mößmer-Filger, schrieben - wie jeden Tag - in unser Reisetagebuch und lasen in der Klassenlektüre. Erst am Abend beruhigte sich das Wetter. Nun konnten wir draußen doch noch Völkerball spielen und uns mit Kreiden auf der Straße als "Klassenkette" aufmalen. Müde kippten wir nach dem Abendessen und einer Spielestunde ins Bett.

Am letzten Tag packten wir nach dem Frühstück unsere Koffer und fuhren um 10.00 Uhr zurück nach Obergünzburg, wo wir schon sehnsuchtsvoll von unseren Eltern erwartet wurden.

Insgesamt war unser Schullandheimaufenthalt, trotz des "durchwachsenen" Wetters, ein erfahrungsreiches Gemeinschaftserlebnis, das für uns als Klasse einen schönen Abschluss unserer Grundschulzeit bildete.

(Barbara Bayer, Klassenlehrerin)

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